Das Stéphane Grappelli Quartett in Montreux

Er war der unumstrittene „Altmeister der Swinggeige“. Und für viele Jazzgeiger ist Stéphane Grappelli ein Idol geblieben, obwohl er eigentlich lange unterbewertet wurde.

Mit Lothar Jänichen

Dass Stéphane Grappelli (1908-1997) sich als Jazzmusiker erst spät durchsetzen konnte, lag nicht nur an seinem Instrument – das war früher im Jazz bestenfalls einer Randbetrachtung würdig – sondern auch an seinem Zusammenspiel mit Django Reinhardt, in dessen Schatten er stand. Dabei war Grappelli eine durchaus eigenständige Persönlichkeit, doch aus Respekt vor Django Reinhardt ließ er die Tradition des Quintetts zwanzig Jahre lang unangetastet. Bis er Mitte der siebziger Jahre wieder mit Quartett- bzw. Quintett-Besetzungen in Europa, Amerika und Australien ins Rampenlicht trat – mit großem Erfolg, wie in einem Konzert-Mitschnitt vom Montreux Jazz Festival 1973 zu hören ist.

 

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© WDR 3, Jazz & World, 2.4.2018

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