Sie waren jung, provokant, theoriebeschlagen: die Regisseure der Nouvelle Vague wie Jean-Luc Godard oder François Truffaut. Ende der 50er-Jahre begannen sie, eine neue Erzähltechnik zu entwickeln, blickten kühl auf eine Welt, deren Alltagserscheinungen jetzt fast ungefiltert Eingang in die Filme hielt.

Allen revolutionären Neuerungen zum Trotz aber blieben die Regisseure bei der Wahl ihrer Musik anfangs recht konventionell. So durchzieht ein besonderer Kontrast viele Werke der Nouvelle Vague: der kalte Blick der Kamera wird von einer sentimentalisierenden Musik entschärft. (Produktion 2016)

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© SWR 2, Musikpassagen, 3.3.2019

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