Marc Houle – Sinister Mind

New-Wave-Referenzen, subtil ausgefeilte Melodien in den Basslines, kompromisslos marschierende Kicks, denen man sich besser nicht in den Weg stellt – sitzt, passt, nicht neu, aber anders. Der Schlusstrack „Paligma“, der als zaghafter Housetrack beginnt und sich dank Hi-Hat und gekonnt schmalem Eingriff in den Groove zum echten Brett entwickelt, ist schon nur noch Sahnehaube. Definitiv der Plattentasche würdig.

 

Mount Eerie – A Crow Looked At Me

“Death Is Real“ could be the name of this album. These cold mechanics of sickness and loss are real and inescapable, and can bring an alienating, detached sharpness. But it is not the thing I want to remember. A crow did look at me. There is an echo of Geneviève that still rings, a reminder of the love and infinity beneath all of this obliteration. That’s why.

 

Jacques Greene – Feel Infinite

Und manchmal auch genau das, was man braucht, sucht und will. „Feel Infinite“ ist eine Platte unserer Zeit. Einer Zeit, in der Klang, Gewichtung, Ausgangspunkt und Ziel sehr genau vorgegeben sind. Wenn sich Greene irgendwann aus dieser Klammer des Zwangs löst, hören wir uns wieder. Bis dahin fühle ich mich weiter bestens unterhalten, kann mir aber immer noch nichts merken.

© Das Filter, Wochenend Walkman, Sounds – Text: Redaktion

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