Was zum „An die Decke starren und Wegfliegen“

Dieser hier kommt von Vivian Koch und ist genau das, was der Doktor bei „Post Traumatic Berghain Syndrome“ empfiehlt.

Vivian Koch? Unbedingt auf jeden Musik-relevanten Zettel schreiben, sollte dies noch nicht schon längst geschehen sein. Das Wenige, das es zur Frau aus Thüringen, die vor kurzem nach Berlin übergesiedelt ist, lässt sich bei den geschätzten Kollegen von Drift Ashore nachlesen. Für diese Webseite hat Koch den Mix auch gemacht.

Viel wichtiger ist die Musik und die ist episch, bzw.: bildet eine epische Reise durch die eher düster angehauchte Welt des Techno ab. Wobei der Mix eigentlich weder düster noch Techno ist und genau das macht ihn so unwiderstehlich. Es fällt schwer, die Plattenauswahl von Vivian Koch in wirklich passende Worte zu packen. Eher so mittelschnell, eher Moll als Dur, eine Ode an den klassischen Futurismus. Das passt ins Bild, denn ihre Mixe docken offenbar – so ist zu lesen – oft genug an vielen Randbezirken des elektronischen Musikuniversums an und erzählen so die Geschichte der Nacht mit eher unerwarteten Kapitelmarken. Da genau das ja heutzutage wieder vermehrt goutiert wird, steht Vivian Koch ein hoffentlich voller Booking-Kalender in den kommenden Jahren bevor.

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