Ein ganz subjektives Best-of des Oscar-Preisträgers 2016

 

Für seinen Soundtrack zu Quentin Tarantinos „The Hateful 8“ hat der 87-jährige Komponist ordentlich abgesahnt. Einen Golden Globe, dazu einen Bafta und am vergangenen Wochenende schließlich, zum ersten Mal in seiner Karriere überhaupt, einen Oscar. Es war seine sechste Nominierung. Irgendwann musste es ja mal klappen. Was Leonardo DiCaprio schafft, sollte Morricone erst recht gelingen.

Es lag also was in der Luft. Und so lief beim ohnehin uneingeschränkt empfohlenen Sender „NTS“ kürzlich ein zweistündiges Special zu Morricone. Das kann nur eine voll und ganz subjekitve Auswahl bedeuten. Kenner werden vielleicht Tracks vermissen, für viele jedoch, die nur die „Hits“ (ist das angemessen?) kennen, ist die Show von Cherrystones genau das Richtige. Denn hier kennt sich nicht nur jemand ganz offenkundig bestens aus. Der Mix ist moderiert (wie es sich fürs Radio gehört), also auch ein prägnanter Erklärbär. Mit kleinen Seitenhieben in Richtung der Hardcore-Auskenner, vor allem aber viel Emphase. Man hört es Cherrystones an: Er ist Fan. Dafür ist es nie zu spät. Vielleicht hilft der Mix ja dabei.