Das besondere Konzert: Werke von Leonard Bernstein und Wynton Marsalis gespielt von der hr Bigband und den hr Sinfonieorchester

Zum 100. Geburtstag ein klassisches Jazz-Konzert. 1918 wurde der Mann geboren, der der klassischen Musik der USA diesen unvergleichlichen Charme gab. Den Jazz hatten ja schon andere in die Kunstmusik implementiert, doch Leonard Bernstein gab ihr noch den besonderen Kick, den Drive, die Lässigkeit. Er war in Klassik und Jazz gleichermaßen zuhause, er machte als Komponist und Dirigent aus jedem Sinfoniker einen eingefleischten Jazzer.

Einer seiner Enkel im Geiste heißt: Wynton Marsalis. Er ist gewissermaßen der Klassiker des Jazz unserer Tage. Marsalis schrieb 2010 eine „Swing Symphony“ als lustvolle Fusion beider Welten: Ein Sinfonieorchester und ein Jazz-Orchester – bei uns natürlich die hr-Bigband – erzählen dabei gemeinsam in farbsatten Klangbildern die Geschichte des klassischen Jazz. Also die Geschichte von Ragtime und Dixieland, von Bebop und Swing, von New-Orleans-March und Glenn-Miller-Sound. Jazz ist für Marsalis, den begnadeten Trompeter und Hüter der alten Stile und Traditionen, immer auch Musik für die Beine: „Jazz ist Tanzmusik – und wenn du dazu nicht tanzen kannst, dann ist es kein Jazz“, hat er einmal gesagt. Und Bernstein hätte dazu genickt.

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Leitung: Andrés Orozco-Estrada

Leonard Bernstein: Ouvertüre zu „Candide“ / Divertimento / Prelude, Fugue and Riffs
Wynton Marsalis: Swing Symphony

(Übertragung aus dem Großen Saal; auch in 5.1 Surround)

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