„Der Hörer muss gepackt werden und, ob er will oder nicht, in die Flugbahn des Klangs gezogen werden, ohne dass dazu eine besondere Vorbildung nötig wäre“, schrieb 1955 der damals noch unbekannte griechische Komponist und Architekt Iannis Xenakis ins Programmheft der Donaueschinger Musiktage.

Der sinnliche Schock muss ebenso eindringlich werden wie beim Hören des Donners oder beim Blick in den bodenlosen Abgrund. Iannis Xenakis

Vom 29. November bis 1. Dezember 2019 widmete die Hamburger Elbphilharmonie dem Werk von Iannis Xenakis ein dreitägiges Festival. NDR Kultur sendet das Konzert des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin mit den Xenakis-Werken „Metastasis“, „Aïs“ und „Shaar“ sowie Stücken von Jani Christou und Xenakis‘ Kompositionslehrer Olivier Messiaen. Im Umfeld der Proben hat sich Helmut Peters mit dem Dirigenten Peter Rundel über die Klangstrukturen der Werke von Iannis Xenakis unterhalten.

Olivier Messiaen
Apparition de l’église éternelle
Iannis Xenakis
Metastaseis / Aïs
Jani Christou
Enantiodromia
Iannis Xenakis
Shaar

David Moss Bariton
Colin Currie Schlagwerk
Thomas Cornelius Orgel
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin / Ltg.: Peter Rundel

Aufzeichnung vom 30.11.2019 in der Elbphilharmonie Hamburg

© NDR Kultur, Konzert, 21.2.2020

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.