30 Jahre nach der deutschen Einheit steht das Kurt-Weill-Fest unter dem Motto: Was sind Grenzen? – somit auch unser heutiges Konzert. Alle Komponisten des Abends gingen ein Leben lang über künstlerische, geographische und religiöse Grenzen. Sie sind längst, auch Weill, amerikanische Klassiker.

„Was sind Grenzen?“ Diese Frage ist das Motto des Kurt-Weill-Festes in Dessau in diesem Jahr. Das hebt auf die Ereignisse nach 1989 ab, auf 30 Jahre vereintes Deutschland, auf die politischen Konstellationen, die immer auch auf die Kultur- und Musikpolitik durchschlugen. Die Werke des Abends passen in den Kontext.

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Das Konzert innerhalb der Sendung ist zum nachhören, sowie die einzelnen Werke. Bei Bedarf kann ich auch das ganze Konzert, ohne Moderationen anbieten.

 

„Kurt-Weill-Fest Dessau“, Live aus dem Anhaltischen Theater

Leonard Bernstein: Sinfonie Nr. 1 „Jeremiah“

Samuel Barber: Adagio for Strings

Kurt Weill: Symphonisches Nocturne aus „Lady in the Dark“

George Gershwin: Klavierkonzert in F

Rita Kapfhammer, Mezzosopran
Benyamin Nuss, Klavier
Anhaltische Philharmonie Dessau
Leitung: Markus L. Frank

© Deutschlandradio Kultur, Konzert, 6.3.2020

13 Comments

      1. ein jahr ohne „lost in space“ und vor allem „Stay Awake“ wäre ein verlorenes jahr für mich 😉 ich hab‘ mir mal aus den restbeständen einer videothek ne ziemlich zerkratzte CD gekauft und dann in mühlseeliger kleinstarbeit deren inhalt gerippt. gestern in der post btw. „rhythm killer“ und „silent assassin“ von sly & robbie, auch gebraucht, weniger als 10€ das ganze, eine gute investition 😉

          1. Und: „Amarcord Nino Rota“ und „That’s the Way I Feel Now“, dann hätten wir die frühen Willner’s zusammen. Alle sehr klasse, und DIE orginellen Konzeptalben schlechthin.

            Lucky
          2. Für mich nur „Weird Nightmare: Meditations on Mingus“ und „Lost in the Stars“…Aber vielleicht hast Du ja noch eine Empfehlung für mich. Ich kenne nicht alles von Willner.

            portfuzzle
          3. Willner’s erstes Konzeptalbum von 1981 war „Amarcord Nino Rota“:
            https://www.discogs.com/Various-Amarcord-Nino-Rota/release/3127455

            Danach kam die Thelonious Monk-Tribut-Platte „That’s the Way I Feel Now“ von 1984. Die originaly DoLP hatte übrigens mehr Stücke als die CD, z. B. von Shockabilly und John Zorn.

            Beide sehr zu empfehlen, genau wie die Weill, Mingus und Disney-Alben. Von „Lost in the Stars“ hat Willner 1997 auch noch einen Neuaufguss gemacht:
            https://www.discogs.com/Various-September-Songs-The-Music-Of-Kurt-Weill/master/229374

            Lucky
  1. 2 CD’s für die ich Willner ewig dankbar sein werde sind die 2 Carl Stalling-CD’s, dem Komponisten der klassischen Warner Cartoons von den 1930ern bis in die 1950er. Zorn brachte mich da drauf.

    Lucky
    1. Tolle Empfehlungen allesamt! Und dann die Mingus Compilation, wiedermal RESPEKT ! Ich bring den gleich, jetzt und hier… Ich liebe Charles Mingus und ich höre es gerade an…

      portfuzzle

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