Ein amerikanisch-russischer Konzertabend mit Michael Tilson Thomas und dem San Francisco Symphony Orchestra.

Vor genau dreißig Jahren, am 2. Dezember 1990, ist Aaron Copland mit neunzig Jahren gestorben. Copland ist einer der bedeutendsten amerikanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, der stets darauf bedacht war, “echte amerikanische Musik“ zu schreiben. Seine dritte Sinfonie hat Copland noch während des Zweiten Weltkrieges begonnen und dann 1946 vollendet. Das Finale spiegelt die euphorische Stimmung in Amerika nach dem Ende des Krieges wider. Mit amerikanischer Musik beginnt das San Francisco Symphony Orchestra auch sein Konzert: mit der Uraufführung von „Sudden Changes“, einer sehr klangfarbigen Komposition von Charles Wuorinen, einem langjährigen Freund des Chefdirigenten Michael Tilson Thomas. Russische Akzente setzt der Pianist Behzod Abduraimov aus Usbekistan mit dem hochvirtuosen dritten Klavierkonzert von Sergej Prokofjew.

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Charles Wuorinen
„Sudden Changes“
Uraufführung

Serge Prokofjew
Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur, op. 26

Aaron Copland
Sinfonie Nr. 3

Behzod Abduraimov, Klavier
San Francisco Symphony Orchestra
Leitung: Michael Tilson Thomas

Aufnahme vom 15. März 2018 aus der Louise Davies Symphony Hall, San Francisco

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