Mit Werken von u.a. Sarah Nemtsov, Salvatore Sciarrino, Jaime Reis, Federico Gardella. Ungewöhnliche Perspektiven zeitgenössischer Musik – das elfte Detmolder Hörfest nimmt sein Publikum mit in „Bizarre Welten“.

Nach dem Jubiläumsjahr 2019 treten die Hörfeste neue Musik in Ostwestfalen-Lippe in ihre zweite Dekade. Die Hörfest-Ausgabe von 2020 hat eine Facette der neuen Musik besonders betont, die ansonsten eher selten zur Sprache kommt: das Verwunderliche, die Skurrilität, das mitunter komische Element, das sich in verfremdeten Klängen, ungewöhnlichen Klangerzeugern und Spieltechniken sowie in szenischem Geschehen ausdrücken kann. Studiogast Jörg-Peter Mittmann ist nicht nur als künstlerischer Leiter der Detmolder Hörfeste ein kompetenter Gesprächspartner, er ist auch Gründer und Leiter des Ensembles Horizonte, das beim elften Detmolder Hörfest zu erleben ist.



Salvatore Sciarrino
„muro d’orizzonte“ für Flöte, Englischhorn und Bassklarinette

Miro Dobrowolny
„Aqua“ für Flöte, Klarinette und Streichtrio

Jörg-Peter Mittmann
„selbdritt“ für drei Streicher

Federico Gardella
„Nebbiae“ für Flöte, Klarinette, Violine, Viola und Violoncello

Sarah Nemtsov
”Orpheus falling” für Flöte, Oboe, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine, Viola und Violoncello

Max E. Keller
„Wanawizzi II“ für Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello

Jaime Reis
„Inverso Sangue: granito“ für Klarinette, Violine und Violoncello

Ensemble Horizonte

Aufnahme vom 4. Oktober 2020 aus der Kulturfabrik Hangar 21, Detmold

© WDR 3, Konzert, 7.1.2021

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