„Darknet Poetry“ Klangkomposition über die dunkle Seite des Netzes Von Lasse-Marc Riek und Tobias Schmitt

Jenseits der Suchmaschinen liegt das Darknet. Einerseits gilt es als die dunkle Seite des Internet – Kriminalität, Drogenhandel, Schattenwirtschaft. Anderseits steht es in Zeiten von Abhörskandalen und Whistleblowern für Anonymität und freien Zugang.

Für „Darknet Poetry“ ließen die beiden Autoren sogenannte „Onion-Seiten“ von selbstprogrammierten Bots durchstöbern. Die gesammelten Textfragmente speisten sie verschlüsselt in eine Klangkomposition ein, die die Parallelwelt in ihren verschiedenen Facetten hörbar macht.

Darknet Poetry
Von Lasse-Marc Riek und Tobias Schmitt
Mit: Julia Kümmel, Laura Cisneros, Sebastian Scherer, Bernd Herzogenrath
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 58’41

Lasse Marc Riek, geboren 1975 in Bad Segeberg, ist Klangkünstler. Seine Arbeiten sind interdisziplinär und gehören sowohl der Bildenden Kunst als auch der Klangkunst an. Riek ist Mitbegründer des Labels „Gruenrekorder“, das sich auf Soundscapes, Field Recordings und Elektroakustische Kompositionen konzentriert. Zahlreiche Ausstellungen, Konzerte und Hörfunkproduktionen. Für die Sendereihe „Geräusch des Monats“ von DKultur schuf er die Reihe: „Kalenderstücke“ (2010)

Tobias Schmitt, geboren 1975 in Frankfurt am Main arbeitet als Klangkünstler und Kurator. Zahlreiche Veröffentlichungen und Konzerte im In- und Ausland.

Lasse-Marc Riek und Tobias Schmitt sind seit 2003 zudem als Klangkunst-Duo „Waldlust“ unterwegs.

© Deutschlandfunk, Klangkunst, 30.8.2019

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