Leidenschaft und Sentiment, Verwegenheit und Nonchalance. In ihrem Spiel und auch in ihrem Selbstverständnis als Künstlerin bewegt sich Clara Wieck Schumann bemerkenswert frei.

Von Janina Klassen

Den mystifizierenden Attitüden des Geniegebarens (blitzhafter Einfall, quasi voraussetzungslose Ausführung) folgt die Künstlerin nicht. Ihre Werke sind Zeugnisse einer vielfältigen Kreativität im Kontext einer auch in der Familienbildungsphase nicht unterbrochenen künstlerischen Auseinandersetzung, in der Produktion von Kunst beides ist: Komponieren und Aufführen, mit einer hohen Verantwortung dem Publikum gegenüber.

 

Manuskript PDF

© SWR 2, Essay, 1.7.2019

 

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