„Che Sudaka“ 44. Bardentreffen Nürnberg

„Wir müssen verstehen, dass alles, was uns unterscheidet, ein Schatz ist. Und das soll uns zusammenbringen und nicht voneinander trennen.“ So Che Sudaka bei ihrem Open-Air-Konzert in Nürnberg.

So Che Sudaka bei ihrem Open-Air-Konzert in Nürnberg. Gegründet 2002 in Barcelona von den argentinischen und bolivianischen Musikern Leo, Kachafaz, Cheko und Jota (auf die Nachnamen haben sie im Zusammenhang mit ihrer Band von Anfang an verzichtet), die als Immigranten in die katalanische Hauptstadt gekommen waren, spielten sie dort zunächst auf der Straße. Und es dauerte nicht lange, dass sie mit ihrem partytauglichen Cumbia-Ska-Punk, der alles Energetische zwischen Hiphop und Alternative-Rock aufsaugt, weltweit gefeiert wurden.
Heute zählen Che Sudaka nicht nur zu den wichtigsten Vertretern der so genannten Mestizo-Musik, bei der lateinamerikanische Stile mit denen westlicher Rock- und Popmusik zusammengeführt werden. Das Quartett ist auch der beste Beweis dafür, dass politisches und gesellschaftliches Engagement sehr wohl mit partytauglicher Musik zusammengehen können.
Passion, Politik und Party – bei Che Sudaka gehören sie zum Dreiklang ihrer Authentizität, wovon sich die Fans auch beim diesjährigen Bardenstreffen erneut überzeugen konnten.

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  1. Bardentreffen
    Hauptmarkt, Nürnberg
    Aufzeichnung vom 26.07.2019

© Deutschlandfunk Kultur, In Concert, 23.9.2019

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