Charlie Parkers Beitrag zur amerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts ist kaum zu überschätzen. In nur 34 Lebensjahren wurde er vom Außenseiter zum Propheten des Jazz. Am 29. August 2020 wäre er 100 Jahre alt geworden: eine Nachtsendung mit zeitlosen Originalaufnahmen.

Sein Bluesfeeling war tief, seine melodischen Ideen unerhört. Aus Kansas City kam Charlie Parker, genannt „Bird“, nach New York, setzte sich an die Spitze der Jazz-Modernisten und wurde zu Lebzeiten eine Legende. Erst mit 17 Jahren war sein Interesse für das Altsaxofon erwacht; bald darauf hatte er sich einen Platz in der großen Jay McShann Band erobert. Mit dem Trompeter Dizzy Gillespie wurde er zum Herold des neuen, komplizierten Stils Bebop. Seine melodischen, harmonischen und rhythmischen Neuerungen gehören heute zum Grundvokabular jedes Jazzmusikers; Parker-Soli werden an den Musikhochschulen studiert wie Beethoven-Sonaten. Aber sein chaotisches Leben – von Clint Eastwood hollywoodreif verfilmt – endete in Selbstzerstörung. Die Radionacht Jazz widmet sich fünf Stunden lang ausschließlich seiner Musik und seinem Leben – und zieht dafür als Quellen auch neueste Literatur heran.

Soweit vorhanden folgt die Playlist.

http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/Chasin-The-Bird-1.mp3
Chasin the Bird 1. Stunde
http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/Chasin-The-Bird-2.mp3
Chasin the Bird 2.Stunde
http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/Chasin-The-Bird-3.mp3
Chasin the Bird 3. Stunde
http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/Chasin-The-Bird-4.mp3
Chasin the Bird 4.Stunde
http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/Chasin-The-Bird-5.mp3
Chasin the Bird 5.Stunde

© Deutschlandfunk, Radionacht, Jazz, 29.8.2020

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