Konzerte von Charles Lloyd sind immer etwas sehr Besonderes. Sie nehmen einen mit in klangschöne und zugleich spirituelle Welten. Sein Quintett „Kindred Spirits“ sorgte für einen der Höhepunkte beim Jazzfestival in Frankfurt.

Der mittlerweile 81-jährige US-amerikanische Saxofonist und Flötist Charles Lloyd kann auf eine aufregende Karriere und auf eine riesige Diskographie blicken. Schon in den 60er Jahren erreichte Charles Lloyd mit seiner Musik ein Millionenpublikum. Er war neben dem Trompeter Miles Davis einer der wichtigsten Grenzgänger im Jazz und gastierte mit seinem Quartett auf den großen weltweiten Festivals, so auch bereits im Jahr 1966 beim Jazzfestival in Frankfurt am Main.

Der weise, verträumte Melodiker mit seinen hymnischen Saxofonlinien sucht bis heute die Nähe zu besonders sensiblen, aber zugleich kontrastreichen musikalischen Partnern. Besondere Aktivposten in seinem Quintett sind der nuancenreich agierende Schlagzeuger Eric Harland und der hochtalentierte Pianist Gerald Clayton, der die Tradition erstklassiger Tastenkünstler an Llyods Seite fortsetzt.

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Charles Lloyd Kindred Spirits
Charles Lloyd, Tenorsaxofon, Flöte
Marvin Sewell, Gitarre
Gerald Clayton, Klavier
Harish Raghavan, Bass
Eric Harland, Schlagzeug

Deutsches Jazzfestival Frankfurt am Main, hr-Sendesaal
Aufzeichnung vom 25.10.2019

© Deutschlandfunk Kultur, in Concert, 3.2.2020

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