Im allgemeinen gebe ich solcher Musik nur wenig Chancen. Ich bin da L. Cohen geschädigt wie ich zugeben muss. Und das hatte sich bis jetzt auch kaum geändert. Außer Kurt Wagner Solo. Nur leider hat der gute seine Erfüllung in Auto-Tune verloren und damit ist er passé. Sorry. Keine Gnade für Auto-Tune.

Matt Elliotts: „Farewell To All We Know“ sind Lieder über das was uns gerade bevor steht. Über die Veränderungen die uns alle treffen und über das was noch alles kommt. Es überwiegen die Fragezeichen und die Hoffnung, dass es ein danach gibt und wie das vielleicht aussehen kann.  Die Musik ist sparsam Instrumentiert, hat eine gute Balance, ist nie aufdringlich und hat auch deshalb so eine Kraft.

Seine Lieder sind wie ein guter Kumpel. Du setzt dich zu ihm an den Tisch. Man spricht über das was gerade passiert.
Irgendwann holt er die Gitarre und fängt zu spielen an. Ohne Eile. Es wird ein langer Abend.
Es sind viele Geschichten die er zu erzählen hat. Traurige, Nachdenkliche und einige sind voller Hoffnung und Zuversicht.
Du schaust dich um und findest Gläser und Whisky. Und so trinken wir auf das was ist und auf das was kommt.
Später gehst du fort. Erfüllt, voller Gedanken und in der Gewissheit, dass es Hoffnung gibt und ein Licht.

released March 27, 2020

(p) & (c) 2020 Ici, d’ailleurs…
Ici, d’ailleurs… publishing. IDA141

2 Comments

    1. MERCI. Es gib da so wunderschöne Konzerte als Trio, die sind einfach unglaublich. Und dann, Jahre später, tönt er mit Auto-Tune. Wer soll das verstehen. Um so mehr freut es mich, dass ich mit meiner Meinung nicht allein stehe.

      portfuzzle

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