Reinhold Friedl ist in der zeitgenössischen Szene eine feste Größe. Nicht nur mit seinem Ensemble Zeitkratzer, sondern auch mit seinen vielen Soloarbeiten und Kooperationen. Deren Anzahl ist so groß, dass ich das nicht alles ausführen werde. Allerdings möchte ich erwähnen, dass er für viele Sendungen für den WDR 3 Studio elektronischer Musik und Open Sounds verantwortlich ist.

Hier wird eine Zusammenarbeit mit LEMUR fortgeführt, die bereits 2015 ihren Anfang nahm. Das Ensemble LEMUR, 2006 gegründet, versteht sich als ein „Organismus“ und ist hauptsächlich im Bereich der zeitgenössischen Musik unterwegs. Das Ensemble vergibt auch Kompositionsaufträge. Die Liste ihrer Zusammenarbeiten ist beeindruckend: Stian Westerhus, Paul Lytton, Julia Eckhardt, Mats Gustafsson, Ilan Volkov, Lotte Anker, Amit Sen, Robin Hayward, John Hegre, Caput Ensemble, Glasgow Improvisors Orchestra, Dickson Dee, Trondheim Sinfonietta.
Wir sehen, dass sie nach allen Richtungen offen sind und auch vor Experimenten im Jazzbereich keine Scheu haben.

Wir hören Improvisationen die im Studio ausgeführt wurden und das in verschiedenen Konstellationen.
Sei es im Trio, Duo, Quartett oder alle zusammen. Immer wieder wird von der hohen Spielkultur und dem Können des Ensembles LEMUR gesprochen. Hier findet es seinen Ausdruck. Es findet eine Verschmelzung statt.

Hoch konzentriert, voller Musikalität werden stetig neue Ideen geboren, die sich verwandeln um dann wieder zu etwas Neuem zu werden. Ein schönes Bild dafür ist das Erschaffen einer Legierung. Musik unserer Zeit auf höchstem Niveau, Kraftvoll, zart, mal innehaltend, suchend, aber immer in Bewegung.
Ich mag das sehr!

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