CD TIPP: Hilde Marie Holsen – Lazuli / Hubro

Vor 3 Jahren brachte Hilde Marie Holsen Ihr erste Veröffentlichung heraus ‚ASK‘. Die Kritiken waren hervorragend. Die Trompeterin bearbeitet Ihr Spiel live mit u.a. Ableton Live und verschiedenen anderen Effektgeräten und Software. Das ist so neu nicht, aber dennoch vermag Sie mit Ihrer Variante zu überzeugen. Auf ‚Lazuli‘ orientiert Sie sich an den Namen von Mineralien und Zeichungen. Das 17 Minuten lange Titelstück ist überragend schön, kraftvoll, verstörend und magisch !

Henning Bolte dazu: «Holsen is a new flowering of the Norwegian trumpet legacy. In Holsen’s vertically expanding music, created on the spot, cross-fading, gritting and spreading layers of sound, crunching sand and croaking toads, permeated dune-like silhouettes and airy swathes. Finally it ran into the sound of her solitary trumpet. (…) She is a promising force and definitely a real new, strong (trumpet) voice in the electronic field.»

„Ein Sirren liegt in der Luft, im Hintergrund wehen einzelne Töne, die sich zu orchestralen Klangflächen ausdehnen, darüber quietscht die Trompete und die Atemströme, die Hilde Marie Holsen durch ihr Instrument schickt, werden mit ihrem Einsatz von Live-Elektronik erst zu Böen, dann zu Orkanen. Darunter schwelen tiefe Bass-Drones, von oben brechen elektronische Salven herein, die klingen wie maximal beschleunigte Helikopterrotoren, zu schneidenden Lärmschauern komprimiert. In dieser Umgebung haben die Laute der Trompete eine Feuerprobe zu durchqueren – eine Melodie setzt sich erst zaghaft von den niederprasselnden Geräuschströmen ab, dann wird sie zur Improvisation über kurze, prägnante Motive.“ Franziska Buhre Link zum kompletten Text

 

 

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