CD TIPP: DaDaDa – Saison 3 / Label Bleu

Das lag ja auf der Hand … Nach dem Karl mir diese CD an’s Herz ( Ohr ) gelegt hat … Wunderbarer Kammerjazz, obwohl auch das nicht so richtig passt, sehr ausgefeilt und voller Überraschungen ! Und vor allem, wunderbar plastisch aufgenommen. Akustisch ein Fest für die Ohren !

 

 

Die CD „Saison 3“ stellt hohe Anforderungen an die Spieler, subtile Stimmungen zu treffen, präzise artikuliert wie ein diffiziler Schauspieler-Text. Eine unprätentiöse Leichtigkeit gehört zum Zauber dieses Chamber-Jazz. Anders als der Titel vermuten ließe, geht es nicht um eine weitere Erkundung der Dada-Welten Tristan Tzaras, sondern vermutlich (die CD enthält keinerlei Text) um Klangspiele, Kinderspiele, Cartoons ohne Bilder. Grossartig der gesangliche Sound, der aus dem Sopransaxofon tönt, während das Klavier das Übrige für die jeweilige Szene liefert. Man habe lange an diesen Stücken gearbeitet, sagt Parisien, und jedes Hören enthüllt in der Tat neue Facetten. © Text: Karl Lippegaus

 

Das Album besitzt einen durchweg episodenhaften Charakter und zeichnet sich durch gegen den Strich gebürstete Ideen aus. Wie der Pianist beispielsweise dem Bass-Bordun des einleitenden ‚Sangu‘ noch tiefere Registertöne entgegensetzt – das hat etwas für sich, ist höchst originell und passt zu der insgesamt düsteren Anmutung des Gesamtwerks, die insbesondere das kompakte ‚The Vanishing Of Sally Queen‘ auszeichnet. Generell haftet den Stücken auf „Saison 3“ etwas Ausschnitthaftes, Stegreif-Artiges an. © Text: Andreas Schiffmann

 

© Texte: www.musikreviews.de, Andreas Schiffmann, Karl Lippegaus,

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.