Terrace Martin, Robert Glasper, Kamasi Washington und 9th Wonder haben sich zusammengeschlossen. Sie heißen nun Dinner Party, wie ihr bittersüßes Debüt. 

Das Album enthält sieben Tracks und ist auf Sounds of Crenshaw / Empire Records erschienen.

Die Empörung kommt auf zarten Sohlen: Ein sacht federnder HipHop-Beat, ein voller, dicker Bass, eine Schleife aus heller Gitarre und sommerlichem Soul-Chor, dazu sonnige Bläser und eine schmeichelnde Stimme, die singt: „They told me to put my hands behind my head, I think they got the wrong one, I’m sick and tired of running.“ Diese Black Experience wird in dem Song „Freeze Tag“ auf die kurze Begegnung mit der Ordnungsmacht zusammengezurrt. Eine Chiffre, die so sicher sitzt wie die Erlösungsfantasien des Gospels – oder die Heimatlosigkeit des Blues. …

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© Berliner Zeitung, Kultur, 10.7.2020

 

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