Die vier Musiker von Bukahara haben syrische, tunesische, palästinensische und israelische Wurzeln und mischen seit einigen Jahren mit ihrer handgemachten Musik die Weltmusikszene auf.
Ihre Musik beschreiben Bukahara als eine Mischung aus „psychedelischem Swing, arabischem Reggae, Balkan-Jazz oder sogar folkloristischem Hip-Hop.“ Und sie greifen immer wieder in die Schatzkisten ihrer verschiedenen musikalischen Traditionen und Sozialisationen. Sie ergänzen ständig Stil und Sound von Bukahara und zeigen dabei, dass tanzbare Musik auch inspirierend und intelligent sein kann.
Von der Uni über die Straße auf die Bühne
Drei der vier Musiker fanden an der Kölner Musikhochschule zusammen und machten mit Bukahara ab 2009 ihre ersten Band-Erfahrungen auf der Straße, in Parks und auf WG-Partys. Standen sie zu Beginn ihrer Karriere nur mit Gitarre, Geige, Kontrabass und Posaune auf der Bühne, so haben sie inzwischen ein beachtliches akustisches Instrumentarium angehäuft, darunter traditionelle Instrumente wie die Darbuka.
Die Konzerte sind ein Ritual
„Konzerte sehen wir als eine Art Zeremonie, ein Ritual, das wir gemeinsam mit dem Publikum begehen. Wir genießen es, wenn wir merken, dass Energie vom Publikum zurückfließt. Wir lassen uns davon aufschaukeln und geben dann doppelt zurück.“ So Geiger Daniel Avi Schneider in einem Interview mit der Zeitschrift Folker! Das erklärt vielleicht, warum Bukahara – trotz der drei Studioalben (ein viertes erscheint in den nächsten Tagen) – gerade als Liveband ihre größte Ausstrahlung entfalten kann und immer wieder gern von internationalen und nationalen Festivals gebucht wird.
Bukahara beim Bardentreffen
Auch beim Bardentreffen hatte man sich an ihren ersten Auftritt von 2016 erinnert und Bukahara im vergangenen Jahr erneut eingeladen. Auf dem Hauptmarkt bestritten sie ein furioses Konzert vor einem begeistert mitgehenden Publikum.

Datei in der Cloud / Gezippt / Kein Passwort

Aufzeichnung des Bayerischen Rundfunks vom 27.07.2019 in Nürnberg

© Deutschlandfunk Kultur, In Concert, 9.3.2020

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.