Es gibt Stimmen, die man nicht vergisst, wenn man sie einmal gehört hat. Die Stimme des Dichters Johannes Bobrowski, der in diesem April 100 Jahre alt geworden wäre, ist eine solche Stimme.

Eine lyrische Stimme, die in eine nahe Fremde spricht, Richtung Osten, Richtung Litauen, Richtung Sarmatien. Eine Prosa-Stimme, die ein ganz anderes fremdes Thema darüber nicht vergisst: „Die Verschuldung der Deutschen an ihren östlichen Nachbarn“.

Wie nähert man sich dem nahen Fernen? Ein fragmentarischer Versuch.

Manuskript PDF

© SWR 2, Essay, 27.4.2020

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