Comeback nach 15 Jahren: Das neue Album „Wonderful Fairytale“ der englischen Folk-Sängerin, Pianistin und Songwriterin Bill Jones knüpft nahtlos an die berückenden Qualitäten ihrer ersten Werke an. 

Die Karriere von Belinda Jones – seit ihren frühen Jahren in der Musikszene Londons Bill gerufen – beginnt bereits vor rund zwanzig Jahren. Aufgewachsen in den englischen Midlands hält der klassische Klavierunterricht sie nicht davon ab, für The Cure, Kate Bush, Tori Amos und PJ Harvey zu schwärmen. An der Uni beschäftigt sie sich intensiver mit britischen und europäischen Folk-Traditionen. Sie lernt Akkordeon, Keyboard, Flöte und Tin Whistle und wird Mitglied einer Frauen-Band.

Fantasievolles Song-Repertoire

Ihr erstes Album „Turn Me On“ veröffentlicht Bill Jones im Jahr 2000. Sie arrangiert dafür traditionelle Folk-Stücke neu. Außerdem schreibt sie eine Reihe eigener Songs. Das Folgealbum „Panchpuran“ wird zum Meisterstück ihres frühen Karriere-Abschnitts. Ihre warme, glockenklare Stimme führt durch ein fantasievolles Song-Repertoire jenseits gängiger Folk-Klischees.

Jones tritt damals auf allen wichtigen Festivals auf und tourt international – selbst in Japan ist sie unterwegs. 2003 folgt mit „Two Years Winter“ ein weiteres Studioalbum. Und Bill Jones, längst im englischen Nordosten zuhause, wird zum ersten Mal Mutter. Sie entscheidet sich für die Familie und für weitere Kinder – und macht musikalisch erst einmal Pause.

„Wonderful Fairytale“ beendet 2019 den freiwilligen Rückzug aus der Musik-Öffentlichkeit: eine wunderbar atmosphärische Folk-Perle mit eigenen Stücken sowie Bearbeitungen ausgewählter Songs der britischen Folk-Geschichte. Bereits im Dezember 2002 hatte Bill Jones das Publikum beim Bremen Zwei-Konzert im Bremer Sendesaal begeistert. Anfang November 2019 kehrte sie zurück zu einem weiteren exklusiven Konzert, begleitet von Geiger JP Garde.

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© Bremen 2, Sounds in Concert, 18.1.2020

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