Nach hören …

Sie traten mit Cream auf, Sid Barrett von Pink Floyd kopierte ihr Gitarrenspiel und Paul McCartney von den Beatles kam zu ihren Konzerten. Danach arbeiteten sie mit den Komponisten Cornelius Cardew und Christian Wolff zusammen: Seit 50 Jahren geht die britische Avantgarde-Gruppe AMM ihren Weg.

Mitte der 1960er Jahre stand die Gruppe im Mittelpunkt der Londoner Underground-Szene. Beim amerikanischen Pop-Label Elektra veröffentlichten sie ihr Debutalbum, was dem Manager der Londoner Niederlassung seinen Job kostete, als «zu abstrus» wurde die Musik von der Firmenleitung empfunden.

Ihr «John Cage Jazz» ist vollständig improvisiert und sehr introvertiert gehalten, wobei die Musiker bis heute versuchen, neuen Klangphänomene auf die Spur zu kommen. Sich immerfort neu zu erfinden, könnte das Motto von AMM lauten.

© Redaktion: Christoph Wagner

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