2019 trat Avi Avital mit dem sizilianischen Cellisten Giovanni Sollima in Bremen auf. Die beiden Musiker erarbeiteten ein spannendes Programm mit einer Reihe von Bezügen zu verschiedenen volksmusikalischen Traditionen.

Avi Avital ist stets neugierig. Mit dieser Eigenschaft hat sich der israelische Mandolinen-Meister über die Jahre immer wieder neue Wege erschlossen. Er begann seine Karriere als Interpret klassischer Werke. Das Repertoire für Mandoline ist allerdings relativ überschaubar. Also traute sich Avital an andere Stücke, die er für sein Instrument bearbeitete. Und er ließ sich zu Projekten inspirieren, die ihn mit Musikern aus anderen Stilbereichen zusammen führten.

Das Musikfest Bremen hatte ihn bereits 2012 dazu eingeladen, ein Wunsch-Ensemble auf die Beine zu stellen. Am 13. September des Jahres bestritt „Avital meets Avital“ eine gefeierte Premiere im Bremer BLG-Forum: ein Quartett, das Avi Avital gemeinsam mit dem israelischen Kontrabassisten Omer Avital aus New York leitete. Die Gruppe verwob israelische Musiktraditionen mit Jazz-Elementen. Am Klavier: Pianist Omer Klein, ebenfalls Israeli mit Wohnsitz Deutschland. Im vergangenen Jahr trafen sich die beiden erneut beim Musikfest für einen stimmungsvollen Duo-Abend in der oberen Rathaushalle.

In diesem Jahr machte Avital gemeinsame Sache mit dem sizilianischen Cellisten Giovanni Sollima, auch er ursprünglich klassisch orientiert, inzwischen aber in vielerlei Richtungen offen. Sie erarbeiteten ein spannendes, vielschichtiges Programm mit einer Reihe von Bezügen zu ganz verschiedenen volksmusikalischen Traditionen.

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© Bremen 2, Sounds in Concert, 25.1.22019

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