Als sich Primo Levi vor 1987 in Turin das Leben nahm, konnten es seine engeren Freunde nicht glauben. Vor kurzem hatten sie noch mit ihm geredet oder seine Briefe empfangen. Er war voller Hoffnungen und Pläne gewesen.

Feature von Eva Schobel

Er war voller Hoffnungen und Pläne gewesen. Endlich fanden seine Bücher auch im deutschen Sprachraum Beachtung. Primo Levi, der 1943 zuerst als italienischer Partisan verhaftet und schließlich als Jude nach Auschwitz deportiert wurde, hat sein Leben lang versucht die erlebte Katastrophe durch Erinnern und Schreiben zu bannen. So wurde der Chemiker zum berühmten Schriftsteller.

Die „Tonspuren“ folgen seinen autobiographischen Aufzeichnungen und lassen Personen zu Wort kommen, die ihm und seinem Werk nahe waren. Sie zeigen einen Menschen, der eine Lösung gesucht, aber nicht gefunden hat.

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.