Antonio Lizana ist einer der zur Zeit begehrtesten und erfolgreichsten „Exportartikel“ der spanischen Jazzszene. Die Art, wie er die Klangtradition seiner andalusischen Heimat mit Harmonik und Solokunst moderner Improvisationsmusik verbindet, sucht ihresgleichen.

Jazz und Flamenco ergänzen einander in wunderbarer Symbiose, sagt Antonio Lizana. Und er liefert dazu den faszinierenden Beweis mit der Musik seines Quintetts „Oriente“, in dem er selbst beide Welten repräsentiert – als Sänger und als Saxophonist. So verkörpert Lizana sowohl den emotional agierenden Vokalisten des Flamenco wie auch den solistisch verblüffenden Alt- und Sopransaxophonisten des modernen Jazz in einer Person. Weder der einen noch der anderen Seite gibt er den Vorzug, bei ihm klingt alles wie aus einem Guss. Das gilt genauso für seine „Oriente“-Partner: Stilgrenzen existieren für sie nicht, sie fühlen sich auf jedem Klangterrain zu Hause – und vermögen es somit auch mühelos, ihr Publikum in Geist und Seele zu berauschen.

Antonio Lizana „Oriente“
Antonio Lizana –  Alt- und Sopransaxofon
Daniel Garcia – Piano
Jesús Caparrós – E-Bass
Shayan Fathi – Schlagzeug
Jose Maria Castano – Tanz

Aufnahme vom 21. April 2018 aus der „Unterfahrt“, München

© Deutschlandfunk, On Stage, 31.8.2018

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.