Anouar Brahem, John Surman und Dave Holland beim Jazzfestival Saalfelden 1999

Schon vor vielen Jahren hat der Tunesier Anouar Brahem, ein Meister der bundlosen arabischen Laute Oud, seine Ohren für Musiken aus anderen Kulturen geöffnet. Er wurde zum Forscher in vielerlei Klangwelten, und die Liste seiner musikalischen Partner liest sich folglich beeindruckend.

Mit Helmut Jasbar

Jan Garbarek, Richard Galliano und François Couturier finden sich hier ebenso wie die beiden Briten John Surman und Dave Holland, mit denen Brahem 1998 das Album „Thimar“ veröffentlichte. Das versponnene Saxofonspiel Surmans und der erdige, kompromisslos bodenständige Sound Hollands, eines der bekanntesten Kontrabassisten des modernen Jazz – beide begannen übrigens in der Londoner Free-Jazz-Szene – verbanden sich auch im Rahmen des Auftritts beim Jazzfestival Saalfelden am 28. August 1999 auf geradezu wundersame Weise mit dem kargen Klang der Oud.

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© Ö1, In Concert, 30.11.2018

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