Bekannt wurde er als der Tenorsaxofonist in Basie’s Band. Von 1939 bis 1948 war Buddy Tate (19132001) Mitglied im Orchester von Count Basie.

 

Mit Lothar Jänichen

Er spielte ein „Texas Tenor“, das Elemente von Lester Young und Coleman Hawkins verband. Dass sich daraus ein Spiel mit besonderer „Anmut und Lyrik“ ergibt, liegt da fast schon auf der Hand. Im „Celebrity Club“ in New York war der Tenorsaxophonist mit eigener Band zwei Jahrzehnte lang zu erleben. Und in den 70er und 80er Jahren tauchte er als Gastsolist in den Bands prominenter Freunde auf. Unter ihnen der Vibraphonist Lionel Hampton und der Pianist Jay McShann.

Kraftvoll in der Spielweise, melodisch direkt, im Blues verwurzelt – so wurde Buddy Tate zu einem der wichtigsten Saxophonisten der Swing-Ära.

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© WDR 3, Jazz & World, 29.1.2018

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