Die Zeit ist reif für Afro-Beat. Der Mix aus nigerianischem High-LifeJuju und so mancher Jazz-Stilistik ist seit den Sechzigern en vogue! Aber der nigerianische Drummer Tony Allen möchte mehr: Afro-Beat soll den gesamten Globus erobern !

 

Mit Cecilia Aguirre

Mit 18 Jahren setzte sich der mittlerweile 76-jährige zum ersten Mal ans Schlagzeug und blieb dabei. Vierzehn Jahre lang war Tony Allen Drummer beim nigerianischen High-Life-Meister Fela Kuti und seiner Band „Africa ‘70“. Bei ihm erfand er diesen mechanisch treibenden Beat, der die Menschen auf den Tanzboden zwingt. Mit Fela Kuti nahm der „vielleicht beste Schlagzeuger, der je gelebt hat“ (Brian Eno) über 20 Platten auf, denen er seinen rhythmischen Stempel aufdrückte. Von London zog es Tony Allen Mitte der Achtziger nach Paris, um mitten in der hochaktiven afrikanischen Pariser Szene mit FunkJazzund elektronischen Einflüssen zu experimentieren. „Afro-Funk“ prägte seine Solo-Alben wie „Lagos No Shaking“, „Kilode“ oder „Secret Agent“. Jetzt zieht es den afrikanischen Masterdrummer in die USA, wo er mit „The Source“ sein Debüt für „Blue Note Records“ ablieferte.

Manuskript PDF

© WDR 3, Jazz & World, 18.10.2017

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.