„Meine Musik ist das Abbild meiner Träume“, sagt Unsuk Chin. Und ihre Träume hat sie in „Alice in Wonderland“ wiedererkannt: Darüber war sie fasziniert und verblüfft, wie die südkoreanische Komponistin in einem Interview bekannte.

In ihrer Oper „Alice in Wonderland“ spielt sie mit musikalischen Bedeutungen durch Bezüge auf verschiedene Stile, und dieser parodistische Stil stellt die unterschiedlichen Charaktere der Oper heraus. Für das Festival Acht Brücken hat Unsuk Chin aus ihrer Oper „Alice in Wonderland“ eine neue Konzertsuite „Puzzles and games“ für Sopran und Orchester angefertigt. Das Ensemblestück „Graffiti“ ist von einer Vielschichtigkeit verschiedener Texturtypen geprägt. Es bewege sich musikalisch „zwischen Ungeschliffenheit und Kultiviertheit, Komplexität und Transparenz“, so Chin. In ihrem Klavierkonzert wollte die Komponistin die spielerische, virtuose Seite des Klaviers betonen. Dabei entwickelt sich die Musik laut Chin „quasi spontan aus einer Keimzelle, wo einfache Regeln höchst komplexe, unvorhersehbare Ergebnisse produzieren“.

Unsuk Chin
Graffiti
für großes Ensemble

Unsuk Chin
Konzert für Klavier und Orchester

Unsuk Chin
Puzzles and games from Alice in Wonderland
Fassung der Konzertsuite für ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln. Texte von David Henry Hwang und Unsuk Chin nach „Alice in Wonderland“ und „Through the Looking Glass“ von Lewis Carroll

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