Take Five“, „The Duke“, „It’s a Raggy Waltz“, „Blue Rondo à la Turk“, „Bossa Nova U.S.A.“ – das Dave-Brubeck-Quartett war eine der erfolgreichsten Jazzbands überhaupt. Dieser Erfolg beruhte nicht zuletzt auf dem starken Kontrast zwischen Brubecks kraftvoll-dramatischem Klavierstil und Paul Desmonds schwerelos leichtem Altsaxofon.

Mit Hans-Jürgen Schaal

Für Dave Brubeck war Paul Desmond „der beste Saxofonist der Welt“. Desmondwiederum hielt den harmonisch und kontrapunktisch raffinierten Brubeck für den optimalen Klavierbegleiter: „Du kannst die schlechtestmögliche Note zu einem Akkord spielen, aber er lässt es klingen, als wäre es die einzig richtige.“ Exotische Skalen, polyphone Tricks und ungerade Metren gehörten zu den Spezialitäten der Band. Die Formalismen und die Spontaneität bildeten beim Brubeck-Quartett eine ganz eigene Balance, mit der die Band 17 Jahre lang das Publikum begeistern konnte. „Im Jazz geht es um Freiheit innerhalb der Disziplin“, sagte Brubeck, „das ist die Idee der Demokratie.

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© WDR 3, Jazz & World, 13.11.2017

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