40 Jahre Brian Enos „Music for Airports“ Wo steht Ambient-Musik heute?

Vor 40 Jahren verhalf der britische Künstler Brian Eno mit „Music for Airports“ der Ambient-Musik zum Durchbruch. Das Genre steht quer steht zu den üblichen Reizen von Pop- und Rockmusik: Ambient soll entspannen, Atmosphären schaffen. Heute erlebt es eine neue Blüte.

Stefan Trischler im Gespräch mit Martin Böttcher

Nachdem Brian Eno mit Roxy Music um die Welt gezogen war, mit den Krautrockern von Harmonia experimentiert und sich mit David Bowie im Studio eingeschlossen hatte, veröffentlichte er 1978 das Album „Music for Airports I“. Dessen sphärischen Klänge gelten heute als Blaupause für Ambient-Musik, für ruhige Hintergrundmusik also, die Räume akustisch gestalten statt zum Tanzen anregen will.

Wie aktuell ist dieses Album heute noch? Was erzählt diese Platte uns? „Ich weiß nicht, ob sie uns jemals etwas erzählen wollte“, sagt dazu der Musikjournalist Stefan Trischler im Deutschlandfunk Kultur. Diese Musik „wurde geschaffen, um eine angenehme Atmosphäre zu kreieren, um uns zu begleiten und eine Atmosphäre anzureichern, uns zum Nachdenken zu bringen. Und das schafft die Platte meiner Meinung nach noch immer sehr gut.“

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© Deutschlandfunk Kultur, Tonart,12.1.2018

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