Er ist längst kein Unbekannter mehr – Emile Parisien, einer der wichtigsten Protagonisten der französischen Szene. Ein Jazzvisionär par excellence, der das Publikum hellauf begeistert. Parisien verkörpert mit seiner Musik die uneingeschränkte Offenheit gegenüber anderen Musikkulturen, Genres und Strömungen, ohne je die Verbindung zur eigenen Tradition zu verlieren.

Das breite musikalische Feld zwischen Folklore seiner okzitanischen Heimat bis hin zur melodischen und harmonischen Abstraktion des Free Jazz prägt das Spiel des 35-Jährigen. Der Saxophonist sprüht vor Leidenschaft für den Jazz, die sofort auf Mitmusiker und Publikum überspringt, sobald er zum ersten Ton ansetzt. Nach St. Wendel reist der quirlige Franzose mit seinem aktuellen Quintett an. Dazu zählt auch der Grandseigneur an den Tasten – Joachim Kühn.

In dieser Konstellation verschmelzen zwei Meister in vollkommene kreative Symbiose: Freie Improvisationen, hochenergetische Momente, emotionale Klangbilder und wilde Eruptionen, Klasse und Spielwitz sind bei dieser Traumbesetzung des zeitgenössischen europäischen Jazz garantiert.

Emile Parisien – Sopran- und Tenorsaxophon
Joachim Kühn – Piano
Manu Codjia – Gitarre
Simon Tailleu – Kontrabass
Mario Costa – Schlagzeug

© SR 2, Jazz Now, 3.12.2018

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