Am 3. Juni 1998 sterben in Eschede 101 Menschen bei dem schwersten Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Eines der Todesopfer war die Mutter der Autorin. Sie war auf dem Weg zum Klassentreffen in einem kleinen Dorf an der dänischen Westküste, ihrem Geburtsort. Mit dabei war ihre jüngste Tochter, damals zwei Jahre alt. Sie überlebte.

Von Miriam Arndts

Erst anlässlich des 20. Jahrestages des Unglücks hat die Autorin begonnen, mit ihren beiden Schwestern über den Tod der Mutter zu sprechen. Und erst heute wird ihr klar, dass der Verlust auf jede von ihnen völlig unterschiedliche Auswirkungen hatte.

Mir wurde der wichtigste Mensch aus dem Leben gerissen. Immer noch fällt es mir schwer, zu begreifen, wie ich das überlebt habe. Meine Schwestern sind ein Teil der Antwort.

 

Regie: Friederike Wigger
Produktion: NDR/rbb 2019
Erste Ausstrahlung

© kulturradio, Feature, 7.7.2019

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